Geschlossenes Zufahrtstor ja, weiterer Zugangsweg nein


Im Frühjahr hatten sich Ortsvorsteher Josef Klaes und die drei Sinnersdorfer CDU-Ratsherren Siegbert Renner, Leonhard Römer und Marc Saturra mit zwei Anliegen zum neuen Friedhof an die Stadtverwaltung gewandt. Deren Antwort liegt nun vor.

Zum Zufahrtstor teilt die Verwaltung mit, dass dieses auch beim neuen Friedhof in Sinnersdorf für unbefugte Fahrzeuge ständig geschlossen bleibe. Transportkarren am Eingangsbereich würden auf den größeren Friedhöfen im Stadtgebiet zunächst nur versuchsweise eingesetzt. Die wenigen Erfahrungen seien jedoch nicht ermutigend: Eine Transportkarre sei bereits gestohlen worden. Vor diesem Hintergrund sei eine Ausdehnung auf andere Friedhöfe derzeit eher fraglich.

Das weitere Anliegen, nämlich die Anlegung eines fußläufigen Zuganges zum neuen Friedhof von der Pulheimer Straße aus, könne dagegen nicht realisiert werden: Zum einen sei der gesamte dortige Außenrandbereich mit Wahlgrabstätten belegt. Dazwischen befinde sich nur eine einzige Freifläche, die allerdings zu geringe Abmessungen habe, um darauf einen Zugangsweg anzulegen. Zum anderen würde bei Schaffung eines zusätzlichen Eingangs erfahrungsgemäß eine Art „Durchfahrtsverkehr“ (Fahrräder, Mofas) entstehen, der neben den dadurch unmittelbar verursachten Belästigungen auch die Gefahr von Vandalismusschäden und Diebstählen ansteigen lasse.