Trassenführung der geplanten L 183n (Grafik: Thomas Römer; Datengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende/ODbL)

Trotz Baurecht: Rot-Grün verzögert Sinnersdorfer Westumgehung L 183n


Die rot-grüne Landesregierung macht keine konkreten Angaben zum Ob und Wann des Baus der Sinnersdorfer Westumgehung L 183n. Das ist das Ergebnis einer Kleinen Anfrage, die die CDU-Landtagsabgeordnete Rita Klöpper auf Initiative der CDU Sinnersdorf gestellt hatte.

pdfIn ihrer Antwort teilt die Landesregierung nun mit, dass die L 183n Ortsumgehung Pulheim-Sinnersdorf im Rahmen der Aufstellung des Landeshaushalts 2014 keine Aufnahme in das Landesstraßenbauprogramm 2014 gefunden habe. Weiter heißt es: „Im Rahmen der Baudispositionen der kommenden Jahre wird in Abhängigkeit von den dann verfügbaren Finanzmitteln über einen Baubeginn zu entscheiden sein. Ebenso werden sich Baufortschritt und Fertigstellung danach richten. Verbindliche Angaben hierzu können zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.“

Die CDU in Pulheim und Sinnersdorf ist enttäuscht über diese vagen Angaben und befürchtet, dass die Realisierung der Westumgehung damit auf den St.-Nimmerleinstag verschoben wird. Die Sinnersdorfer CDU-Ratsvertreter und -Kandidaten Regina Linden, Sebastian Nellesen und Dr. Marc Saturra betonen: „Die CDU setzt sich seit vielen Jahren für die Verwirklichung der Umgehungsstraße ein, weil sie den Ortskern entlastet und daher von der großen Mehrheit der Sinnersdorfer Bevölkerung gefordert wird. Obwohl mit dem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss schon seit Mitte letzten Jahres Baurecht vorliegt, hat die rot-grüne Landesregierung mit der Antwort auf die Kleine Anfrage letztlich bestätigt, dass sie in den nächsten Jahren keine finanziellen Mittel für den Bau der Straße bereitstellen wird.“

Die CDU fordert daher den zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten für den Rhein-Erft-Kreis, Guido van den Berg, und den SPD-Verkehrsexperten Dierk Timm, Mitglied im Landesvorstand der SPD NRW, auf, in ihrer Partei sowie im Landtag und in der SPD-geführten Landesregierung einen Sinneswandel herbeizuführen und auf allen politischen Ebenen für die Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel für die Westumgehung L 183n zu sorgen.