Trassenführung der geplanten L 183n (Grafik: Thomas Römer; Datengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende/ODbL)

Umgehungsstraße für Pulheim-Sinnersdorf – Wann wird die Westumgehung endlich gebaut?


Die Sinnersdorfer Bürgerinnen und Bürger müssen weiter auf den Baubeginn der Westumgehung (L 183n) warten. Die für den Rhein-Erft-Kreis zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Rita Klöpper hat zum Bau der L 183n erneut eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Bereits im April 2014 nutze sie ihr Fragerecht als Landtagsabgeordnete, um sich über den damaligen Stand der Planungen zu erkundigen.

Mittlerweile wurde die aktuelle Kleine Anfrage von dem zuständigen Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Michael Groschek (SPD), beantwortet. Er teilte mit, dass die Maßnahme „in die Disposition zur Aufstellung des Landesstraßenbauprogramms 2016 einbezogen“ werde. Die Realisierung hänge aber von den verfügbaren Mitteln für den Straßenbau im Landeshaushalt 2016 ab.

Die CDU Sinnersdorf zeigt sich enttäuscht über diese Antwort. Ob 2016 tatsächlich finanzielle Mittel zur Verfügung stehen werden, ist vollkommen offen. Die Sinnersdorfer Bevölkerung wartet mittlerweile seit vielen Jahren (2006 war die Westumgehung Sinnersdorf schon mit der Priorisierungsstufe 1 (!) Bestandteil des Landestraßenbedarfsplans) auf die versprochene Westumgehung. Der für den Bau der Landesstraße erforderliche rechtskräftige Planfeststellungsbeschluss liegt schon seit Juni 2013 vor. Seitdem scheint von Seiten der Landesregierung nichts unternommen worden zu sein, um die Straße zu realisieren.

Die Umgehungsstraße ist dringend erforderlich, um die stark belastete Roggendorfer Straße vom Pkw-Durchgangsverkehr zu befreien. Auf Anregung von CDU-Ratsmitglied Sebastian Nellesen wurde die Roggendorfer Straße bereits 2014 für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt.