Auswirkungen der rot-grünen Reformpläne zur Polizeistruktur auf Pulheim


Die rot-grüne Landesregierung plant, aus den derzeit 49 Polizeibehörden nur noch 16 Großpräsidien zu machen. Was sich auf den ersten Blick nach Straffung der Verwaltung und mehr Effizienz anhört, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als die Schaffung von ortsfernen und unübersichtlichen Mega-Behörden, die den polizeilichen Bedürfnissen insbesondere der ländlichen Räume nicht mehr gerecht werden.

So würde die Polizeibehörde des Rhein-Erft-Kreises dem ohnehin schon großen Kölner Polizeipräsidium zugeschlagen werden.

Die Vorteile des jetzigen Systems sind Bürgernähe und die enge Verbindung von Polizei und Kreisverwaltung unter einem Dach. Die bisherige enge Zusammenarbeit der Polizei mit den für Gefahrenabwehr, Sicherheit und Ordnung zuständigen Verwaltungsstellen bei den Kreisen und Gemeinden wäre nicht mehr gewährleistet. Die CDU befürchtet zudem, dass eine Zusammenlegung zur Auflösung von kleineren Polizeiwachen in den Kommunen des Kreises, eventuell auch Pulheim, führen würde.