Zukunft des ärztlichen Bereitschaftsdienstes weiter ungewiss


Auf Antrag von CDU-Ratsherr Siegbert Renner und der Senioren-Union wurde das Problem des ärztlichen Notdienstes in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses diskutiert. Eingeladen war auch Dr. Arnd Rahner als Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. Diese müsste den Anschluss des Notdienst-Bezirks Pulheim-Nord an die Notdienst-Praxis in Hackenbroich genehmigen.

Dr. Rahner führte aus, dass der KV ein entsprechender Antrag der Pulheimer Ärzteschaft bisher nicht vorliege. Er sicherte zu, dass die KV einem solchen Antrag nur unter der Bedigung zustimmen werde, dass damit keine Verschlechterung für die Pulheimer Betroffenen einhergehe. Aus Sicht des Ausschusses und der Stadtverwaltung wäre auch eine Notdienst-Praxis in Pulheim wünschenswert. Zumindest muss jedoch sichergestellt sein, dass in den sprechstundenfreien Zeiten zwei Ärzte erreichbar sind, einer im Sitz- und einer im Fahrdienst.

Die CDU wird über die weitere Entwicklung informieren.