Flughafen Köln/Bonn: Fluglärm spielt in Sinnersdorf „keine dominierende Rolle“


Die Ergebnisse der von CDU-Ratsvertreter Sebastian Nellesen initiierten Fluglärmmessung, die der Flughafen Köln/Bonn vom 19. Juni bis 07. Juli in Sinnersdorf durchgeführt hat, liegen jetzt vor.

Sinnersdorf liegt im Voranflugbereich für Landungen, die aus nordwestlicher Richtung erfolgen. Die Flugzeuge haben hier in der Regel noch eine Höhe von über 900 Metern und sind relativ großräumig verteilt, so dass nur wenige Maschinen direkt über den Ort fliegen. Von den 825 Flugbewegungen, die im Messzeitraum aus der entsprechenden Richtung anflogen, wurden bei der Messung lediglich 21 (2,5 %) mit einem Lärmpegel von mehr als 63 dB(A) registriert, davon 6 in der Nacht.

Die durchschnittliche Lärmbelastung („äquivalenter Dauerschallpegel“) lag sowohl am Tag als auch in der Nacht bei 27,4 dB(A) und somit deutlich unter den im Fluglärmgesetz definierten Grenzwerten für Lärmschutzbereiche von 60 dB(A) am Tag und 55 dB(A) in der Nacht. Der Umgebungslärm (Verkehr, Hundegebell etc.) lag bei 50,3 dB(A) am Tag und 44,9 dB(A) in der Nacht.

Die Fluglärmmessstelle des Flughafens kommt zu dem Ergebnis, dass Fluglärm in Sinnersdorf „keine dominierende Rolle“ spielt und keine passiven Schallschutzmaßnahmen nach dem Fluglärmgesetz ergriffen werden müssen. Kein Einzelmesswert hat den Wert von 75 dB(A) überschritten.

Initiator Sebastian Nellesen erklärt hierzu: „Endlich liegen objektive Messergebnisse vor, die aber bedauerlicherweise nicht ausreichend repräsentativ sind.“

Denn bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass im Messzeitraum aufgrund der Windsituation unterdurchschnittliche wenige Landungen über die für Sinnersdorf relevanten Landebahnen abgewickelt wurden.

Die CDU Sinnerdorf wird dieses Thema für Sie weiter verfolgen. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auch unter www.sebastian-nellesen.de.