Dieser Anblick bleibt den Sinnersdorfern wohl erspart: 185 m hohe Mega-Windräder | © Franzfoto/Wikipedia (Lizenz: CC-BY-SA 3.0)

Stadt Köln weist in Marsdorf Konzentrationszone für Windräder aus


Der Kölner Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzung am 1. Juli 2004 ein ca. 25 Hektar großes Areal südlich von Marsdorf an der Stadtgrenze zu Hürth als Konzentrationszone für Windkraftanlagen ausgewiesen. Der Ausschuss folgte damit einem Vorschlag der Verwaltung, die zuvor mehrere Standortmöglichkeiten geprüft hatte.

Auf dem Gebiet ist nun der Bau einer großen Windkraftanlage oder bis zu drei kleineren Windrädern zulässig. Den Ausschlag für die jetzt ausgewiesene Fläche gab zum einen, dass die Stadt Hürth auf ihrem Gebiet ein direkt angrenzendes Areal bereits zur Konzentrationszone bestimmt hatte.

Doch zum anderen haben offensichtlich auch die Proteste von Politik und Bürgerschaft aus Pulheim und dem Kölner Norden dazu geführt, dass der ursprünglich ebenfalls in Betracht gezogene Standort zwischen Pulheim-Sinnersdorf und Köln-Esch nicht mehr weiter verfolgt wird. CDU-Bürgermeisterkandidat Werner Theisen und die CDU Sinnersdorf hoffen, dass mit dieser Entscheidung die Pläne für die Errichtung eines Riesen-Windrades im Kölner Norden endgültig vom Tisch sind. Die CDU hatte sich auf allen Ebenen vehement gegen die Errichtung einer Windkraftanlage am Ortrand von Sinnersdorf und gegen die Ausweisung einer Konzentrationszone an diesem Standort ausgesprochen.