Entwässerungssituation in Sinnersdorf


Der Tiefbau- und Verkehrsausschuss hat in seiner Sitzung am 12. November 2008 die Verwaltung zum einen beauftragt, weitergehende Informationsmaterialien für den Schutz vor Rückstau aus dem Kanalnetz zu erarbeiten und für die Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen. Zum anderen sollen speziell für Sinnersdorf die Kosten für eine hydrodynamische Kanalnetzberechnung ermittelt werden.

Anlass war das Starkregenereignis vom 11. September 2008, bei dem insbesondere in Sinnersdorf extreme Starkregen niedergegangen und zahlreiche Straßen, Grundstücke und Keller überflutet worden waren. Die Verwaltung weist darauf hin, dass es Aufgabe des jeweiligen Grundstückseigentümers ist, sich gegen Rückstau aus dem öffentlichen Kanalnetz zu schützen.

Speziell für Sinnersdorf wird derzeit geprüft, ob die Überflutungen auf mangelnden oder nicht ausreichenden Rückstauschauschutz, auf eine Überflutung einzelner Kanäle oder auf eine Verstopfung der Sinkkästen zurückzuführen sind. Fest steht jedenfalls schon jetzt, dass alle Pumpen in Sinnersdorf und auf der Zentralkläranlage bei dem Starkregenereignis in ordnungsgemäßem Betrieb waren. Zu allen weiteren Prüfungsergebnissen wird die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Ausschusses berichten.