Rot-Rot-Grün will mehrgliedriges Schulsystem zerschlagen


Die drei Parteien SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen wollen in Nordrhein-Westfalen das mehrgliedrige Schulsystem zerschlagen und die Einheitsschule einführen. Dazu sollen Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen abgeschafft werden.

Während SPD und Die Linke entsprechende Beschlüsse bereits in den Jahren 2007 und 2008 gefasst hatten, legte Bündnis 90 / Die Grünen nun in diesem Jahr nach, so dass es bei diesen drei Parteien eine eindeutige Beschlusslage gegen Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen gibt.

Aus Sicht von NRW-CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst steht die Einheitsschule für Gleichmacherei statt für begabtengerechte individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern. Das führe zu einer Herabsetzung des Bildungsniveaus auf Mittelmaß und zu schlechteren Lernbedingungen sowohl bei den leistungsschwächeren als auch bei den leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern. Das Modell der Einheitsschule fördere das Sterben kleinerer Schulstandorte, insbesondere im ländlichen Raum, und das Entstehen von großen Mammutschulen.

Diesen offenbar rein ideologisch motivierten Plänen setzt die CDU ihre erfolgreiche Schulpolitik der letzten Jahre entgegen. Seit der Regierungsübernahme im Jahre 2005 hat die CDU-geführte Landesregierung rund 7.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen, den Unterrichtsausfall halbiert, die Ausgaben für Schule, Kinder und Jugend um fast 30% erhöht und wird bis zum Jahre 2010 450 Ganztagsschulen schaffen; das sind dann drei Mal mehr Ganztagsschulplätze als noch unter Rot-Grün. Ähnliches gilt im Betreuungsbereich für unter Dreijährige: Mit 55.600 Plätzen zum Start des Kindergartenjahres 2009 am 1. August wird es fünf Mal so viele U3-Plätze geben wie im Zeitpunkt des Regierungswechsels im Jahre 2005.