05.02.2012
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Umgestaltung der Ortsmitte

Ortsmitte Sinnersdorf 2004Ortsmitte Sinnersdorf 2004Mit der Realisierung der geplanten Westumgehung L183n wird Sinnersdorf vom Hauptdurchgangsverkehr entlastet werden. Diese Verkehrsreduktion ermöglicht eine umfassende Umgestaltung der Ortsmitte, bei der die vorhandenen Verkehrsflächen auf ein gesundes Maß zurückgebaut und im gleichen Zuge gestalterische Defizite ausgeglichen werden können.

Das Planungsbüro ARGOSARCHITEKTUR+STÄDTEBAU aus Basel (Schweiz), das seinerzeit auch am städtebaulichen Rahmenplan für Pulheim mitwirkte, hat dazu einen entsprechenden Planungsvorschlag vorgelegt. Das Konzept besteht aus separaten Bausteinen, die unabhängig voneinander realisiert werden können (die zentralen Punkte der Planung sind auf der nächten Seite in Auszügen wiedergegeben).

  • Am 07. April 2005 wurde die Sinnersdorfer Bevölkerung im Rahmen einer von der Stadt Pulheim veranstalteten Einwohnerversammlung in der Horionschule über die Planungen informiert. Der Stadtplaner Prof. Degen vom Planungsbüro ARGOSARCHITEKTUR+STÄDTEBAU sowie Vertreter der Stadt präsentierten die Vorschläge ausführlich. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die Bürger vor allem in Fragen der Neuregelung der Verkehrssituation im Ortskern Diskussionsbedarf sahen, während die gestalterischen Vorschläge weniger kontrovers gesehen wurden. Alle Anregungen und Bedenken der Bürger flossen in den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess ein.
  • In seiner Sitzung am 30. November 2005 fasste der zuständige Umwelt- und Planungsausschuss einstimmig den Beschluss, die Verwaltung mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen zu beauftragen. Dabei ging es zunächst um die städtebaulich-gestalterische Aufwertung der Plätze, insbesondere des Kirchenvorplatzes.
  • Im Mai 2006 wurde von der Verwaltung ein neuer Sachstandsbericht vorgelegt. Demnach wurden in den zurückliegenden Monaten diverse Gespräche geführt, um die Voraussetzungen für die Auftragserteilung zur Erarbeitung der Ausführungsplanung zu schaffen, u.a. mit der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus als Eigentümerin des Kirchenvorplatzes sowie mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW.
  • Auf Antrag der "Sinnersdorfer Runde", bestehend aus Mitgliedern aller politischen Parteien im Ort sowie der Kirchengemeinde, beschloss der Haupt- und Finanzausschuss Ende 2006 die Realisierung der "großen Lösung" für den Kirchenvorplatz, bei dem die separate Linksabbiegerspur auf der Roggendorfer Straße zugunsten eines vergrößerten Platzes entfiel.
  • Der Kirchenvorplatz wurde im Jahr 2007 als erste Baumaßnahme umgestaltet und am 02. November 2007 im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht.
  • Alle weiteren Bausteine der Umgestaltung erfordern eine vorherige Realisierung der Westumgehung L183n.