Zum Zustand der Papier- und Glascontainer


Aufgrund des schlechten Zustands der Containerstandorte bzw. der Überfüllung der Container wendeten sich die Sinnersdorfer CDU-Ratsmitglieder Anita Schüler und Dr. Sebastian Nellesen Anfang April an die Stadtverwaltung. Mehrere Container waren beschädigt. Zudem waren viele Standorte – nicht nur in Sinnersdorf – überfüllt und verschmutzt.

Nach telefonischer Mitteilung war das Pulheimer Abfallberatungszentrum sehr bemüht, eine schnelle Verbesserung zu erreichen. Die nun vorliegende schriftliche Antwort der Stadtverwaltung, stützt sich im Wesentlichen auf die folgenden Aspekte:

  • In der letzten Zeit ist es vermehrt dazu gekommen, dass Gewerbebetriebe zur Vermeidung von Kosten ihr Altpapier rechtswidrig über die öffentlichen Container entsorgt haben. Auch wurden die Container vermehrt von nicht ortsansässigen Personen und Betrieben genutzt.
  • Eine größere Anzahl an Containern wurde durch unsachgemäßen Umgang mit einem Hydraulikkran beschädigt. Die seit 2020 neu beauftragte Entsorgungsfirma wurde aufgefordert, die Container zu setzen, was teilweise schon erfolgt ist.
  • Unabhängig hiervon kam es im März 2020 zu einem Unfall mit einem Kranwagen, wodurch dieser 10 Tage nicht eingesetzt werden konnte.
  • Aufgrund der Corona-Krise kommt es vermehrt zu Internetbestellungen, was einen erhöhten Anfall an Altpapier zu Folge hat. Daneben sind auch die Entsorgungsunternehmen von einem erhöhten Krankenstand betroffen.

Um die Situation nun weiter zu verbessern, setzt der neue Entsorger einen zusätzlichen Wagen zur Entleerung der 59 Containerstandorte im Pulheimer Stadtgebiet ein. Zudem wurde die Arbeitszeit für die zwei in Pulheim im Einsatz befindlichen Kolonnen auf 10 Stunden pro Tag erhöht.

Aufgrund dieser Maßnahmen und der schrittweisen Öffnung des Einzelhandels ist davon auszugehen, dass sich die Situation wieder normalisiert. Die CDU-Sinnersdorf wird die Entwicklung weiter beobachten. Ihre Anregungen hierzu nehmen wir gerne auf.